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2022/23 Australien

Reisebericht

Wir haben lange überlegt wie der Reisebericht über diese spektakuläre Reise aussehen soll. Mit insgesamt 45.000 Flugmeilen und zurückgelegten 7.000 Kilometer sind so viele Eindrücke und Erlebnisse verbunden, dass es hier an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde. Also beschränken wir uns einfach auf die Highlights. Und die Bilder im Fotoalbum sprechen ja auch für sich.

Die Flüge mit Emirates A380 über Dubai nach Sydney verliefen problemlos, zumal wir bereits vorher Sitzplätze mit Beinfreiheit reserviert hatten. Und die mehr-stündigen Aufenthalte bei den Stopovers haben wir in ebenfalls vorgebuchten Lounges verbracht -


sehr angenehm diese Ruhezonen mit kostenlosen Snacks, Getränken und W-LAN. Der Anschlussflug von Sydney zu unserem ersten Ziel Cairns war dann nur noch ein kurzer Trip. Wir übernahmen unseren Mietwagen (ein SUV) am Flughafen und das Abenteuer konnte beginnen.

Einer Einladung unserer lieben Freunde Paul und Ruth folgend, die wir im Urlaub auf Bali beim Tauchen kennengelernt haben, blieben wir zunächst 8 Tage in deren Haus in Kewarra Beach, nicht weit von Cairns entfernt und ruhig in einem abgesicherten Bereich gelegen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank, dass wir bei Euch bleiben durften. Es hat uns sehr gut gefallen.

Auch die Tipps für Ausflüge von den Beiden war schon die Reise wert. Zum Beispiel Frühstück bei Ellis Beach, dann Weiterfahrt durch den Daintree Forest zum Cape Tribulation und abschließend nach Port Douglas zum Abendessen. Unser erster Eindruck - die Highways, der Linksverkehr und das tolle Wetter - hier lässt es sich aushalten.

Weitere Highlights an dieser Stelle - die Fahrt mit dem Skyrail Rainforst Cableway von Smithfield nach Kuranda und zurück (eine 7,5 km lange Kabinenbahn über den Regenwald mit 2 Zwischenstationen) und unser Flug mit einem Kleinflugzeug über das Great Barrier Reef - beeindruckend.

Unsere Route nach Sydney, immer an der Ostküste entlang und in Etappen geplant, führte uns noch zu einigen weiteren Stationen die wir an dieser Stelle nennen und beschreiben wollen.

Zum Beispiel Etty Bay Beach, wo man Kasuare (australische Laufvögel) in freier Natur sehen kann. Oder Magnetic Island mit seinen schönen Stränden. Airlie Beach und der Tagesausflug auf die Whitsunday Islands - ein absolutes Muss für jeden Australien Besucher. Unbedingt erwähnen müssen wir auch unsere tollen B&B Unterkünfte, bei denen wir immer freundlich aufgenommen und betreut wurden. (Hinweis hierzu: alle Unterkünfte sind auch in unserer Rubrik "Links" zu finden!).

Ein besonderes Highlight war auch unser Besuch von Fraser Island(neu K'gari), der größten Sandinsel der Welt. Hier kann man nur mit Allrad angetriebenen Fahrzeugen fahren, da es keine befestigten Straßen gibt. Unsere Haltepunkte Lake McKenzie und der 75 Mile Drive Beach mit dem Wrack der MS Maheno - beeindruckend schön.

Unsere nächste Station bevor wir Brisbane, die Hauptstadt des Bundesstaates Queensland erreichen, die Sunshine Coast. Viele Ferienhäuser direkt an den Kanälen gebaut und mit eigenem Bootsanlegesteg erwecken den Eindruck, diese Gegend ist bei den Australiern sehr beliebt.

Zu Brisbane muss man glaube Ich nicht viel erzählen - eine typische Großstadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants.

Weiter ging es in Richtung unseres ersten großen Ziels Sydney. Unser nächstes Highlight, die Gold Coast. Hier ein absolutes Muss, der Besuch des Skypoint Observation Decks in der 78.Etage des Q1 Tower von Surfers Paradise. Der Ausblick auf die Küstenlinie - einfach unbeschreiblich.

Besucht haben wir noch den Hinze Dam am Advancetown See und die Glow Worm Caves in Tamborine Mountain.

Mit einem weiteren Zwischenstopp erreichten wir Newcastle in New South Wales. Sehenswert hier der Newcastle Memorial Walk zu Ehren der gefallenen australischen Soldaten im 1.Weltkrieg. Sehr schön gemacht immer an den Klippen entlang und mit toller Aussicht auf Strand und Meer.

Am nächsten Tag - nach bis dahin zurückgelegten 4.300 km - sahen wir endlich die Skyline von Sydney. Insgesamt 9 Tage verbrachten wir in dieser unglaublichen Metropole. Durch die zentrale Lage unseres Hotels konnten wir viele Sehenswürdigkeiten der Stadt schnell erreichen. Dazu zählte vor Allem natürlich der unbeschreibliche Anblick des Opernhauses, der gegenüber liegenden Harbour Bridge und des Circular Quay, wo die Fähren in alle Richtungen und Stadtteile abfahren. Dazu der Besuch des berühmten Bondi Beach und der Ausblick vom Sydney Tower Eye, wirklich beeindruckend. Erwähnen müssen wir auch noch das Treffen mit unserer ehemaligen Kollegin Sabrina und ihrer Familie, die hier in Sydney eine neue Heimat gefunden haben. Das Picknick mit ihnen im Dudley Page Reserve mit einem tollen Ausblick auf die Skyline der Stadt hat uns sehr gut gefallen.

Wenn man schon einmal in Australien ist will man auch unbedingt den Ayers Rock im Landesinneren sehen. Aus diesem Grund hatten wir einen Tagesausflug mit Übernachtung im Outback nahe des Monoliten gebucht. Aufgrund der doch grossen Entfernung dorthin war ein Flug unumgänglich (3,5 Std. von Sydney bis Connellan Airport - Ayers Rock). Leider verspätete sich der Abflug am Vormittag durch ein Unwetter über Sydney, sodass wir erst am Nachmittag dort ankamen. Also nur kurz im Hotel einchecken und dann wieder zum Airport, um dort den gebuchten Flug in den Sonnenuntergang mit einem Kleinflugzeug zum Ayers Rock (er heisst eigentlich Uluru) und zu den Olga's (das ist eine weitere Felsformation, genannt Kata Tjuta) wahrzunehmen. Ein unvergessliches Erlebnis. Leider war die Zeit viel zu kurz. Wir hätten dort bestimmt noch ein paar Tage länger bleiben können.

Zurück in Sydney haben wir auch die Gelegenheit genutzt an einer Führung im Opernhaus teilzunehmen. Ein wirklich beindruckendes Gebäude mit diversen großen und kleinen Konzertsälen und einer unbeschreiblichen Akustik. Leider sind Vorstellungen in diesem Haus bereits Wochen im Voraus ausgebucht. Wir hätten gerne Eine besucht. Schade.

An dieser Stelle unterbrechen wir unsere Ausführungen, um von hier aus ein weiteres Reiseziel - nämlich NEUSEELAND - für 8 Tage zu besuchen. Einzelheiten berichten wir separat in dem dazugehörigen Reisebericht auf unserer Webseite unter REISEN.

Nach unserer Rückkehr aus Neuseeland, Übernahme unseres Mietwagens und einer Übernachtung am Flughafen in Sydney machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten Ziel nach Melbourne. Immerhin noch weitere 1.200 km, unterteilt in mehrere Etappen.

Nächstes Ziel, die Hauptstadt Australiens Canberra. Eine durchaus sehenswerte Stadt, modern mit vielen Parkanlagen und Museen. Unser Hotel lag etwas außerhalb im Stadteil Belconnen. Eine schöne Aussicht auf die Stadt erhielten wir vom Mount Ainslie Lookout, einer Aussichtsplattform mit Panoramablick. Besucht haben wir auch das Australische Parlament mit den Sitzungssälen vom Senat und des Representantenhauses, das National Portrait Museum, die National Gallery of Australia und das National Museum of Australia. Überall freier Eintritt! Und die Ausstellungen sehr informativ und beeindruckend.

Nächster Stop - Merimbula an der Sapphire Coast. Kein besonders attraktiver Ort. Haupterwerbszweig ist hier wohl die Austern-Zucht. Aber für eine Nacht in Ordnung.

Unsere vorletzte Station Bairnsdale, verkehrsgünstig am Princes Highway gelegen und nur noch knapp 300 km von unserem Endziel entfernt. Und wieder hatten wir ein schönes B&B gefunden, die netten Gastgeber haben uns gleich einen guten Tipp zur Sichtung von freilebenden Koalas gegeben. Dazu mussten wir nur die Fähre fußläufig auf Raymond Island nehmen und dort dem Koala Trail folgen. Und wirklich - auf einigen Bäumen konnten wir die niedlichen Tiere entdecken und entsprechende Fotos machen.

Die letzte Etappe bis Melbourne verlief ganz entspannt. Unser Hotel, direkt am Yarra River und in der Nähe von Flinders Station gelegen, war nun Ausgangspunkt von unseren letzten 5 Tagen in diesem unglaublichen Land. Und dazu noch die einmalige Gelegenheit Silvester und den Jahreswechsel früher als daheim und im Warmen zu vollziehen.

Aus dem Internet hatten wir erfahren, dass in Melbourne keine privaten Feuerwerke erlaubt sind und es an drei ausgewiesenen Bereichen Partyzonen mit Livemusik und Streetfood gibt. Außerdem werde in den Docklands am frühen Abend ein spezielles Familienfeuerwerk gestartet. Also nahmen wir ein UBER-Taxi (das sind von privaten Personen eingesetzte Fahrzeuge) zu dieser Location. Leider wurden wir ziemlich entäuscht. Viele tausend Menschen, meist Familien mit Kindern, keine Sitzgelegenheiten, in der ganzen Zone Alkoholverbot und die Musik gewöhnungsbedürftig. Das war nichts für uns, also fuhren wir nach dem Feuerwerk zurück zu unserem Hotel. Dort haben wir uns dann bei einer Flasche Wein aus der Minibar das schöne Feuerwerk um Mitternacht am Yarra River von unserem großen Zimmerfenster angesehen.

Für den nächsten Tag hatten wir eine Cruisefahrt auf dem Yarra River gebucht. Abfahrt direkt gegenüber unserem Hotel auf der anderen Flussseite. Eine Flaniermeile mit vielen gut besuchten Lokalen. Der erste Teil führte uns aus der Innenstadt raus am Marvel Stadium in den Docklands vorbei bis zum Containerhafen und zurück zum Ausgangspunkt. Von dort aus startete der zweite Teil in die andere Richtung vorbei an der Rod Laver Arena und dem Olympia Park und wieder zurück. Zum Abendessen sind wir an der Southbank Promenade geblieben.

Langsam merken wir, dass die Zeit in diesem unglaublichen Teil der Welt zu Ende geht. Also ließen wir es ruhiger angehen. Etwas Shopping und Sightseeing, zum Beispiel die Flinders Station, Bahnhof und Verkehrsknotenpunkt mit imposanter Kuppel und gelber Farbe. Dann noch zum Grosswell Forest Wildlife Reserve, wo frei lebende Kängurus leben sollen. Leider haben wir dort keine Tiere zu Gesicht bekommen.

Vorletzter Tag - wir hatten ja noch unseren Mietwagen zur Verfügung, also machten wir noch einen Ausflug zum Skulpturenpark The William Ricketts Sanctuary am Mount Dandenong. Leider auf unbestimmte Zeit geschlossen. Dann noch kurz zum Burkes Lockout. Na ja - das hätten wir uns auch sparen können.

Der letzte Tag begann trist und regnerisch. Trotzdem hatten wir beschlossen, noch eine kleine Tour in Richtung der bekannten Great Ocean Road zu machen. Und das haben wir nicht bereut. Unterwegs haben wir noch einen Stopp am Anglesea Golf Club eingelegt. Aus dem Internet hatten wir erfahren, dass hier auf diesem Platz mehrere hundert freilebende Kängurus leben. Und wirklich - auf einer kleinen Tour mit einem Golf Caddy konnten wir die Tiere inmitten Golf spielender Menschen beobachten. Zusätzlich zu den großartigen Ausblicken auf den Pazifik an einigen Stopps entlang der Küste ein schöner Abschluss unserer Reise.

Unser Rückflug am nächsten Tag, wieder über Dubai verlief ohne grosse Probleme.


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